Ausflüge

Der See – nur wenige Meter vom Haus entfernt – ist selbstverständlich die Hauptattraktion Pellas. Die Region rund um den Ortasee ist aber auch wie geschaffen für Ausflüge und Wanderungen.

Rund um Orta

Machen Sie es wie die Italiener: eine kleine „passeggiata“ vom dem am Ostufer gelegenen Orta aus am Seeufer entlang. Dann bleibt nach dem Spaziergang noch Energie, um auch den Sacro Monte, den eindrucksvollen Kapellberg oberhalb von Orta, zu erklimmen. Die Steigung ist mäßig, oben gibt es ein Restaurant mit schönem Blick. Oder man kehrt zurück zur Piazza und bei „Venus“ ein, direkt am Wasser und mit Inselblick. Hin und zurück nach Pella kommt man mit dem Schiff.

Wanderungen mit Ausblick

Sie wollen direkt von der Haustür aus starten? Eine Wanderung von Pella den Bergrücken hoch über Monte San Giulio, Egro und Colma wieder hinunter zum Wasser nach Ronco und von diesem schönen, alten Ort am See zurück nach Pella ist gemütlich in etwa vier Stunden zu schaffen. Sie führt hauptsächlich durch den Wald und bietet schöne Ausblicke über den Lago d’Orta.

Die Sonne scheint, die Luft ist klar? Dann ist ein Ausflug auf den zwischen Ortasee und Lago Maggiore gelegenen 1500 Meter hohen Mottarone ein Muss. Von hier oben übersieht man die gesamte Alpenkette und alle oberitalienischen Seen. Am Horizont ist bei schönem Wetter die Po-Ebene mit Mailand zu erkennen. Nach Stresa am Lago Maggiore runter fährt eine Kabinenbahn.

Unerwartete Blicke auf den See bieten auch die beiden Aussichtspunkte namens “Belvedere” in Quarna, auf der gleichen Seeseite wie Pella gelegen. Dieses Bergdorf ist bekannt für seine Musikinstrumente – inklusive eines Museums.

Auf Bergtour

Wer in die Berge möchte, fährt z.B. knapp zwei Stunden nach Alagna im Valsesia-Tal oder nach Macugnaga in der Nähe von Domodossola. Beide Wander- und Skiorte liegen am Fuß des Monte-Rosa-Massivs; einige Seilbahnen fahren auch im Sommer, allerdings nicht allzu häufig am Tag.

Eine Fahrradtour am Ticino

Eine Stunde braucht man mit dem Auto Richtung Mailand zum Ticino-Fluss. Dann geht es mit dem Fahrrad den Kanal „Grande Naviglio“ entlang mit einer wunderbaren Einkehr in der Osteria del Ponte in Cuggiono.

Mit dem Zug nach Mailand

Lust auf Stadt und Shoppen? Nach Mailand fährt man am besten mit dem Zug, von Stresa oder Arona geht das ziemlich schnell. Nicht weit vom Mailänder Bahnhof liegt das Breraviertel, ein guter Ort zum Schauen, Einkaufen und Einkehren. Angesagt ist auch das Kanalviertel im Süden Mailands – man kommt mit der Straßenbahn hin. Wer abends noch in die Scala will, muss langfristig planen!

Monte Rosa, Turin und das Meer

Die höchsten Berge der Alpen, besonders der Monte Rosa mit seinen attraktiven Wander- und Skigebieten, große Nationalparks, weitere oberitalienische Seen und Turin – alles ist in ein bis zwei Stunden erreichbar. Und auch das Meer ist nicht in weiter Ferne: nach Genua und an die ligurische Küste gelangt man in zwei Stunden! Wer Trüffel und Wein liebt, macht auf halbem Weg einen Abstecher in die piemontesische Hügellandschaft, zum Beispiel nach Alba!

Zum Lago Maggiore

Stresa mit seiner Uferpromenade, seinen üppigen alten Villen und edlen Grandhotels erreicht man vom Lago d’Orta etwa in einer Stunde. Von hier kommt man mit dem Schiff auf die Borromäischen Inseln, ein Genuss für Sinne und Geist.

Nach Varallo im Sesiatal

Richtung Monte Rosa zum Sesiatal fährt, wer ins schöne Städtchen Varallo will. Das dauert von Pella mit dem Auto gut eine halbe Stunde. Auch Varallo ist Heiliges Land: Mit dem Auto oder einer Kabinenbahn geht es auf den Sacro Monte, den Kapellberg mit seiner umwerfenden Ausstrahlung, für Bilderfreunde ein Muss.

Mit Schiff und Zug ins „Cento Valli“

Eine Sommertagestour, ein Spaß auch mit Kindern. In Stresa am Lago Maggiore nimmt man das Schiff nach Locarno, von dort geht es mit einer historischen Bahn in einer spektakulären Fahrt durch die Gebirgslandschaft der „Cento Valli“ bis nach Domodossola. Mit dem Schnellzug kehrt man schließlich nach Stresa zurück.